Ausbildung

„Behandle Deinen Hund wie einen Hund, dann bleibt Hund und Mensch gesund.“

Wer sich an diese alte Schäferweisheit hält, hat schon ein Fundament für die Erziehung seines Hundes gesetzt. Wie unsere Kinder in eine Schule gehen, sollten auch unsere Hunde eine Hundeschule besuchen. Bei uns lernt Ihr, wie ein Hund möglichst artgerecht gehalten und erzogen wird. Bei der Ausbildung wird auf den einzelnen Hund, auf sein Wesen, seinen Charakter und auch seiner „Macken“ eingegangen.
Bei Euren ersten Besuch bitte den Impfausweis des Hundes mitbringen !
Unser Ausbildungsplatz befindet sich auf dem Steinweg in Meißen. Zaschendorfer Str. -> Steinweg ( Roter Granit ) -> der Ausschilderung folgen.

Grundausbildung / Begleithundeprüfung(Link) ( BH )
Bei der Grundausbildung lernt der Hund z.B. ordentlich an der Leine zu laufen, sich auf Anweisung zu setzen oder zu legen, und auch sitzen zu bleiben. Auch aus der Bewegung heraus wird das geübt. Selbstverständlich gehört ein schnelles und sicheres Herankommen dazu. Wenn das dann alles mit der Leine klappt, wird alles ohne Leine, also in Freifolge, geübt. Ist der Hund sicher genug, steht einer BH – Prüfung nichts mehr im Wege.
Bei der BH wird eine theoretische Sachkundeprüfung abgelegt, einmal bestanden, zählt sie bei allen weiteren Prüfungen weiter.
Nach einem vorgegebenen Laufbild zeigt das Team dann, erst mit der Leine und dann in der Freifolge, was es gelernt hat.
Im abschließenden Verkehrsteil zeigt das Team seine Sicherheit im Alltag und seine Sozialverträglichkeit.

Obedience (Link)
In anderen Ländern ist Obedience vergleichbar mit unserer Begleithundeausbildung.
Aber, und das ist das Reizvolle an Obedience, es gibt kein festes Prüfungsschema wie in der BH und anderen Hundesportarten ( VPG ). Im Unterschied zu diesen Prüfungen, wo ein festes „Laufschema“ gilt, wird beim Obedience der Hundeführer vom Ringsteward durch die Prüfung geführt. Damit läuft der Hundeführer kein „Schema F“ ab, sondern handelt auf Anweisung des Ringstewards, was wiederum bedeutet, dass ein wirklicher Gehorsam des Hundes vorhanden sein muss.
Eine x – malige Wiederholung des selben in der Ausbildung ( bis der Hund von alleine weis, was er zeigen soll ) bringt nichts.
Es erfordert eine gewisse Motivation, den Hund zu so einer Leistung zu bringen.
Das Mensch – Hunde Team sollte deshalb gut eingespielt sein.
Diese Sportart steht allen Hunden, ob groß oder klein, ob Mops oder Neufundländer offen, da der Zeitfaktor eine untergeordnete Rolle spielt.
Auch Elemente der Schutzhundeausbildung ( heute VPG ) werden abverlangt, so stehen im Obedience u.a. folgende Aufgaben auf dem Programm:

* Bleibübungen in der Gruppe
* Fußarbeit mit und ohne Leine
* Voranschicken
* Apportieren von Holz / Plastik und Metall
* Geruchsidentifikation
* die Kontrolle des Hundes auf Distanz (Sitz, Platz, Steh)
* das Abrufen des Hundes, auch mit „abstoppen“
* Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung

 Rally – Obedience

Rally Obedience ist  für jeden Hundehalter geeignet, da es unkompliziert durchführbar ist.
Im Vordergrund steht die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Und so funktioniert es:
Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours. An jeder Station finden sie ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht.
Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch sollen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, gelobt und motiviert werden.
Die Aufgaben im Parcours bestehen aus Unterordnungsübungen wie Sitz-, Platz-, und Steh, sowie aus Kombinationen dieser Elemente. Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180°, 270° und 360° nach rechts und links zu absolvieren. Andere Schilder fordern auf, einen Slalom um Pylonen zu gehen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden. Fester Bestandteil eines jeden Parcours sind die Bleib- oder Abrufübungen. Eine besondere Übung ist die „Futterverweigerung“, bei der der Hund an gefüllten Futternäpfen vorbei geführt wird, ohne dass er sich bedienen darf.
Eine Bewertung erfolgt nach Punkten und Zeit.
Es wird in vier Klassen, von „Beginner“ bis „RO 3“ gestartet